Renntag in Kruschar

Fantasy-Erzählungen von Annemarie Nikolaus, Katja Obring und Utz Kaufmann.

 Eine Hand voll gestohlener Pferde bringt sie zusammen und macht sie zu Gegnern des adligen Ratsherrn Margoro: Nanja, die Piratin, der ihre wertvolle Beute zur Bedrohung wird. Der junge Schamane Jaguar, der im Kanu einer ungewissen Zukunft entgegen paddelt. Sondria, die magisch begabte Heilerin, und die Rebellen von Dhaomond – ihre Wege kreuzen sich beim Renntag in Kruschar..

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Die Dracheninsel ist eine große Insel mit voneinander unabhängigen Reichen und freien Städten.
Im Mittelpunkt der drei Geschichten steht eine besondere Eigenart: Es gibt dort keine großen Huftiere. Stattdessen werden die heimischen Drachen als Reit- und Zugtiere genutzt: Ein adliger Ratsherr will nun den Bewohnern von Kruschar mit Pferden vom „Kontinent“ ein besonderes Schauspiel bieten.

Nanja, die berühmte Piratin, stiehlt im Auftrag des adligen Handelsherrn Margoro auf dem nächstgelegenen Kontinent eine Hand voll Pferde. Margoro will die Pferde beim jährlichen Winterfest in Kruschar in einem Rennen gegen die einheimischen Drachen antreten lassen.
Auf dem Kontinent hat ein entlaufener Sklave, auf Nanjas Schiff angeheuert: Ron erweist sich als erfahren im Umgang mit den Pferden. Aber er wird bei einem Erdbeben verschüttet und schwer verletzt. Um ihn zu retten, lässt Nanja sich auf die verbotenen Mächte der Magie ein. Sie macht sich Margoro zum Feind, als sie sich weigert, ihm Ron auszuliefern. Margoro nimmt Nanja und Ron gefangen und zwingt ihn zu reiten …
Der schwerhörige Jaguar und sein Freund Alligator sind Jungen vom Stamm der Araparuteri, die tief im Urwald der Dracheninsel leben. Sie müssen miterleben, wie ihr Dorf von Knochenhäuten, wie sie die Weißen nennen, zerstört, die Männer getötet, die jungen Frauen und Kinder entführt werden. Jaguar, der zum Schamanen ausgebildet wurde, hat jetzt nur noch ein Ziel: Er muss seine entführten Verwandten finden, damit diese den Brei aus Bananenmus und der Asche der Verstorbenen zu sich nehmen können, auf dass ihre Hekura (Geister) Ruhe finden können. Alligator, der Jäger und Krieger, begleitet ihn …
Sondria wird gegen ihren Willen in die Rebellion verstrickt, als die Männer des Aufständischen Hollor sie im Wald gefangen nehmen. Ihr Weg führt sie nach Kruschar, wo am Tag des großen Rennens alle Mächtigen des Reiches versammelt sind. Und wo ihr Freund aus Kindheitstagen in einen Handel von Waffen, Pferden und Ehre verstrickt ist …

Was andere über das Buch schreiben:
Die Geschichten sind spannend erzählt, die Charaktere gut ausgearbeitet und man fiebert richtig mit. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, eben gerade weil ich nicht davon weg gekommen bin, sondern es mich regelrecht fest gebissen hat.Trotzdem kann man zwischen den einzelnen Stories mehr oder weniger abschalten, wird dann jedoch in jede einzelne Story wieder neu hereingezogen.
Gleichermaßen ist es ein Genuss, wenn in anderen Stories bereits bekannte Personen wiederzufinden sind. – aus einer Rezension zur Print-Ausgabe

„Kruschar ist in der Tat eine Dracheninsel, von Pferden versteht man dort, wo die Rolle der Rösser von farbenprächtigen Drachen ausgefüllt wird, herzlich wenig. Kein Wunder, dass es bei dem vom skrupellosen Margoro der Dracheninsel organisierten Rennen zwischen Drachen und Pferden zu erheblichen Komplikationen kommt. Das Rennen aber ist letztendlich nur der spannend geschilderte Höhepunkt einer Geschichte von Liebe, Verrat, Rebellen und Piraten und Magie.
Von einer ganz anderen Seite nähern sich Jaguar und Alligator dem Pferderennen auf Kruschtar. Während ihres Initiationsritus der die Knaben zu Männern machen uns sie mit ihren Totems verbinden soll, überschlagen sich die Ereignisse in ihrem Dorf, und führen die beiden Freunde auf eine Reise, in eine für sie unbekannte Welt, die sich in der dritten Geschichte wieder von einer anderen Seite präsentiert. Nun begegnet der Leser – wie bereits am Ende der zweiten Geschichte – alten Bekannten wieder, nur um neue Facetten dieser so komplexen, wilden, gefählichen und zaubehaften Welt, die die Autoren der Anthologie vor dem Leserauge entstehen lassen, kennenzulernen. Nun kommen auch Dracheneier, Elfen und andere Wesen ins Spiel. Und wieder ist es das schicksalhafte Pferde/Drachenrennen auf das die Ereignisse hinsteuern.
Man merkt der Geschichte im positiven Sinne an, dass es ein Gemeinschaftsprojekt dreier AutorInnen ist. Die Perspektivwechsel sind nämlich so konsequnt umgesetzt, dass die in Teilen eigentlich gleiche Geschichte mit der Verlagerung des Blickwinkels auf andere, teils bereits bekannte Protagonisten den Leser die vielseitige Fantasywelt jeweils neu erleben und kennenlernen lässt.“

 

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